Mail Art:
Briefe schreiben und verzieren
mit dem neuen Ray Füller
von Schneider Schreibgeräte
(inkl. Giveaway)

*Werbung

Klammer auf vor dem eigentlichen Post: heute mal was anderes als sonntags üblich, falls Ihr Euch wundert, warum mein heutiger Post nicht, wie die ganze Serie, "Nice little things around" heißt. Aber letztendlich handelt es sich heute auch um nette Kleinigkeiten. Bitte beachtet aber: zum Verlinken braucht Ihr heute mein Permalink dieses Posts und der ist NICHT, wie üblich, "nicelittlethingsaround...", sondern ausnahmsweise anders und ohne den korrekten Backlink in Eurem Post könnt Ihr Euch nicht verlinken! Danke! Klammer zu.
Jetzt mal ehrlich: warum schreiben wir kaum Briefe mehr? Sicher, Zeitmangel wäre ein Grund. Oder auch die technischen Möglichkeiten heutzutage - eine Nachricht auf dem Handy geht ja deutlich schneller. Vielleicht haben wir weniger zu erzählen? Wohl kaum. So oder so, ich finde es wirklich schade. Denn - ich könnte wetten - JEDER würde sich über einen schönen Brief freuen. Und wenn das so ist, warum auch nicht selber Briefe schreiben, schöne Briefe? Dann klappt's vielleicht auch mit einigen als nette Antwort im Briefkasten.

Ich bin dafür, dass wir wieder anfangen, das Ganze ein bisschen zu entschleunigen und "die guten alten Zeiten" - zumindest was Schreiben betrifft - wieder in den Alltag zu bringen. Ich bin für mehr echte Briefe statt WhatsApp & Co. (was ich nicht mal habe) und ich bin mir sicher, auch in Sachen Rechtschreibung würden sich viele mehr Gedanken machen: man schreibt ja langsamer und hat mehr Zeit, sich zu überlegen, ob man mit langem oder kurzem i etwas schreiben soll (ja, ja, ich weiß, meine Rechtschreibung und Grammatik sind ja auch nicht immer perfekt, aber ich kann zumindest sagen, dass Deutsch nicht meine Muttersprache ist ;-)).

Also, lange Rede, kurzer Sinn, ich habe meinen neuen Ray Füller von Schneider Schreibgeräte genommen, einen echten Brief geschrieben und möchte Euch heute zeigen, wie leicht es ist, aus Papierblätter einen Brief zu zaubern, das garantiert  mit Freude und Überraschung empfangen wird!
Apropos Füller. Seitdem ich mich erinnern kann, war ich von Schreibwaren (und Schreibwarenläden) fasziniert und es war immer ein Vergnügen, im Herbst für das neue Schuljahr einzukaufen - nicht, dass es damals bei uns in den Läden in Rumänien viel Auswahl oder allzu gute Qualität gab, aber ich liebte das trotzdem, Schreibwaren einkaufen. Ich habe in der Schule und an der Uni viel mit einem Füller geschrieben - ich mag es, wie deutlich besser und schöner die eigene Schrift dadurch aussieht und ich mag es auch, wie solche Stifte auf Papier gleiten. 

Über Instagram fand ich neulich, unerwartet und ungeplant, eine Brieffreundin aus Dänemark. Meine einzige Brieffreundin bisher hatte ich während der Grundschule... Ich hatte schon immer wieder in letzter Zeit "Happy Mails" geschickt und bekommen, kleine Schreibwaren, Washi Tapes, Postkarten und kleine nette Sachen, aber "nur" Briefe nicht. Zuerst hatte ich den Brief aus Dänemark bekommen, jetzt war ich an der Reihe. Meine Brieffreundin heißt Sommer mit Nachnamen, so dass ich dieses Thema für meinen Brief benutzte bzw. so den Brief und den Umschlag verzierte.

Dafür habe ich nicht nur den Ray Füller benutzt, sondern auch andere Produkte von Schneider Schreibgeräte: einen Patronenroller (funktioniert auch mit Tintenpatronen, hat aber eine Spitze mit Kugel - ganz toll!), Fineliner und Fasermaler (und ja, auch den Tintenlöscher).
Die Technik, die ich für die Gestaltung der Blätter und des Umschlags verwendet habe, heißt wet-in-wet, nass-auf-nass also. Es wird, anders als beim normalen Malen mit Wasserfarben, nicht auf trockenem, sondern auf nassem Papier gemalt, so dass die Farben schnell ineinander verlaufen. Meine Briefblätter sollten ein bisschen an sommerlichem Himmel, aber auch am Meer erinnern, so dass diverse Blautöne die Farben meiner Wahl waren.

Wie wird das gemacht:

- Zuerst wird mit einem Pinsel das Blatt nass gemacht. 
- Mit den Fasermalern wird dann auf einem kleinen Porzellanteller (habe ich extra dafür gekauft) oder auf eine Malpalette "geschrieben" bzw. schraffiert. 
- Mit dem nassen Pinsel wird dann diese Farbe vom Teller aufgenommen und auf das nasse Papier übertragen - einfach klecksweise oder auch mal hin und her. Wenn man fertig "gemalt" hat, kann man das Blatt etwas in allen Richtungen neigen, damit die Farben mehr verlaufen und ggf. das überschüssige Wasser abtropfen lassen. 
- Das Ganze wird dann mit dem Föhn getrocknet und dann gebügelt (weil das Papier doch sehr wellt) - das geht wirklich, auch auf Stufe 2 oder 3 (ggf. Backpapier zwischen Papierblatt und Bügeleisen verwenden). Genau so wird auch der Umschlag gefärbt, es ist aber wichtig, dass die Lasche geöffnet wird, bevor er gebügelt wird, ansonsten klebt das Ganze zu!
Nachdem ich so mehrere Blätter gefärbt habe - jedes ein Unikat! - habe ich mit dem Ray Füller, aber auch mit dem Patronenroller und ab und zu mit dem Fineliner auf Briefpapier und Umschlag gezeichnet, und zwar alles Mögliche, was mit Meer und Strand zu tun hat...
... Sonne, Sand, Wellen, ein Boot, Möwen, Sonnenschirm, Liege, Handtuch und Buch, Muscheln... da hat man recht viele Möglichkeiten.
Erst dann, als alles komplett verziert war, fing ich an, den eigentlichen Brief zu schreiben - so konnte ich den Text um die Zeichnungen herum führen. Ich habe tatsächlich sechs ganze Seiten verwendet - ok, meine Schrift ist nicht immer klein, mit dem Füller tendiere ich, größer zu schreiben, aber hey, wenn schon ein Brief, dann ordentlich! :-)
Der Umschlag bzw. die Adresse ist mit Handlettering geschrieben und ich hoffe, die deutsche und dann die dänische Post wird meine Schrift entziffern können! Meistens schreibe ich zumindest die Adresse ganz normal in leserlichen Großbuchstaben, jetzt aber nicht - nur etwas Geschwungenes passte irgendwie zu meinem Brief, fand ich. Kleiner Tipp: man kann zuerst Hilfslinien ganz leicht mit einem Bleistift zeichnen bzw. ziehen, dann ist das Schreiben der Adresse einfacher, wenn man bestimmte Winkel oder gar geschwungene Linien einhalten möchte.

Giveaway
 
Und damit Ihr bzw. zumindest eine von Euch auch so einen schönen Füller hat, um direkt einen Brief schreiben zu können, darf ich einen neuen Ray Füller von Schneider Schreibgeräte verlosen! 

Wer mitmachen möchte kann hier die Teilnahmebedingungen und Datenschutzhinweise (klick) nachlesen.

Am Gewinnspiel teilnehmen dürfen nur Personen, die bis spätestens Sonntag, den 9. Juli 2017 um 23:59 Uhr einen Kommentar abgegeben haben.

Ich werde eine Gewinnerin oder einen Gewinner am 10. Juli auslosen, per Mail informieren und nach der Adresse fragen.

Und nun, Hand aufs Herz (bzw. Hand heben, virtuell, als Kommentar hier): wer von Euch hat dieses Jahr schon einen echten Brief geschrieben? Oder einen bekommen? Schön verziert bringt Bonuspunkte ;-). 

Schreibt einfach öfter Briefe, Ihr Lieben, irgendwo da draußen wird sich jemand freuen! Packt Euren Füller, Papier, Umschlag und eine schöne Briefmarke, wartet nicht zu lange. Für mehr Entschleunigung und weniger Elektronikpost! Und vielleicht bekommt Ihr dann auch einen Brief zurück, der Euch im Briefkasten überrascht und dann könnt Ihr sagen: „made my day“!

* Lieben Dank an Schneider Schreibgeräte für den neuen Ray Füller, den Patronenroller und für die anderen Schreibgeräte, es hat mir Spaß gemacht, sie zu benutzen!

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