Easy-peasy DIY Washi Tape Stempel

Bin erkältet seit dem Wochenende, mir geht's etwas suboptimal und da ich Euch aber an einem Creadienstag nicht in Stich lassen wollte, habe ich mir überlegt, etwas Schnelles zu zaubern, wirklich einfach aber trotzdem mit Pepp... dann kann ich gleich vielleicht noch ein kleines Nickerchen machen und meine Batterien aufladen, bevor die Kinder wieder zuhause sind. ;-)

Heute zeige ich Euch also ein easy-peasy DIY Washitape Stempel Tutorial:

Man hat vielleicht nicht immer eine Rolle Washi Tape parat, wenn man gerade eine Seite Scrapbooking gestalten, Bilder im Fotoalbum kleben oder eine Postkarte verzieren möchte. Dann hilft Trick 17: ein oder mehrere Washitape Stempel aus der Schublade holen, in der gewünschten Farbe stempeln und schon sieht's aus wie echt. Na ja, fast.

Und so macht man Washi Tape Stempel:
Ihr braucht: Transparent- oder Architektenpapier, Bleistift mit Radiergummi, Lineal, Falzbein, Schnitzwerkzeug*, Skalpell, Radiergummis in verschiedenen Größen, Stempelfarbe*, ggf. Washitape für die (Muster)Inspiration, Papier zum drauf stempeln.
Die Umrisse eines Radiergummis werden auf dem Transparentpapier übertragen. Mit Hilfe eines Lineals (meins hier hat meinem Opa gehört, ist zwar nicht mehr ganz in Ordnung, ich finde es aber dennoch schön) oder Freihand werden Linien oder andere Muster gezeichnet. Die Linien des Musters werden dann stärker gezogen, an den Enden des Radiergummi-Rechtecks werden gewellte Linien gezeichnet (als wäre das Washitape von der Rolle abgerissen worden). Das Blatt Papier wird umgedreht und mit Hilfe des Falzbeins auf dem Radiergummi übertragen (Vorsicht: Wörter und Schriftzüge erscheinen dann auf dem Radiergummi spiegelverkehrt!). Muster ggf. auf dem Radiergummi nachzeichnen. Selbstverständlich kann man auch direkt auf dem Radiergummi zeichnen. Die Sterne hier habe ich auf das Original-Tape nachgezeichnet und dann übertragen.
Mit dem Schnitzwerkzeug (feinstes Messer zuerst, dann ggf. nächste Größe) werden die Teile des Radiergummis weg geschnitzt, die nicht gebraucht werden. Alles was "erhaben" bleibt, bekommt Stempelfarbe ab. Den Radiergummi mit einer Hand festhalten und immer vom Körper weg schnitzen - Vorsicht, Messer ist sehr scharf! Für kleine Punkte Schnitzmesser an einem Punkt festhalten und Radiergummi langsam in Kreis drehen - ich habe bisher keine andere Methode gefunden, einigermaßen gute (runde) kleine Kreise oder Punkte zu schnitzen, da das Messer V-förmig und nicht rund ist. Mit dem Skalpell habe ich die Schachbrett-Quadrate ausgeschnitzt, das ging besser als mit dem Schnitzmesser. Stempel mit Stempelfarbe tupfen und zuerst einmal probestempeln - so kann man besser Fehler erkennen und wegschnitzen.

Und jetzt nur noch eine Postkarte, einen Brief oder Seite mit (ausgedruckten) Fotos holen und so stempeln, als würde man die Bilder mit dem echten Tape kleben. Meine Fotos hier sind ziemlich alt aber ich mag sie gerne, weil sie aus einer Lieblingsstadt von uns kommen, wo mein Mann und ich in Studentenzeiten zwei Jahre gelebt haben. Ach, war das schön (und teuer...)!
Geht ganz einfach, oder? Wirklich easy peasy! Obwohl ich lieber echtes Washitape benutze (und gefühlt Unmengen davon habe, aber nie genug ;-)), ist das doch eine nette Alternative, wer weiß, wann man sie braucht. 

Und jetzt trinke ich meine heiße Zitrone mit Honig zu Ende und gehe eine Runde schlafen und auskurieren. Bis demnächst, habt einen schönen Tag!

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