Adventskranz mal anders

Zugegeben, die Idee ist nicht meine gewesen, die habe im Buch "Advent, Advent" von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup gesehen und das hatte für mich definitiv das Label "must have". Also habe ich angefangen, eine passende Kuchenform zu suchen: meine hatte ich letztes Jahr zum "Krachmachen" der Kita geschenkt..., Mama und Schwiegermama hatten auch keine (passende), beim Onlineauktionshaus gefielen sie mir nicht... aber der Supermarkt hatte eine Woche später welche im Angebot. Juhu! Dummerweise in der falschen Farbe. Mit Spray ging das aber auch in hell :-)

Auch wenn der 1. Advent schon vorbei ist und alle schon ihre Kränze haben, zeige ich Euch trotzdem wie das geht, vielleicht als Inspiration für nächstes Jahr?

Ihr braucht:

- 1 Gugelhupfform - am schönsten sind die antiken aus Weißblech, sonst braucht ihr auch Silber- und/oder Weißlackspray (z.B. aus dem Baumarkt)
- 4 hohe Kerzen
- Wachsklebeplättchen
- Sand
- Füllwatte
- Weihnachtsbaumkugeln, Sterne, Weihnachtsschmuck, Styroporkugeln
- ggf. eine kleine, batteriebetriebene Lichterkette (nicht im Bild)


Die Gugelhuofform habe ich zunächst silber, dann weiß matt lackiert. Am besten im Freien arbeiten und die Form im Haus zum Trocknen bringen (wenn draußen zu kalt ist) oder aber die Form in einem Umzugskarton o.ä. mit dem Spray lackieren, Zimmer gut lüften. Gut trocknen lassen.

Kerzen mit den Wachsklebeplättchen nach Packungsangabe in der Form kleben. Das ging relativ schwer, weil die Form nicht eben ist. Daher müssen die Kerzen anschließend mit viel Sand fixiert werden.
Ich hatte eine Dose Dekosand in Silber benutzt, die leider nicht gereicht hat. Die Form war zu hoch... Den Rest habe ich mit... Paniermehl (! - ja, ja, richtig gelesen, es muss schwer sein und Sand hatte ich nicht mehr) und dann etwas Füllwatte aufgefüllt, darüber noch farblich passenden Dekosand gestreut, hier in blau-weiß.

Hier kommt der Punkt, den ich zunächst vergessen habe. Wenn Ihr eine beleuchtete Form haben wollt, müsst ihr jetzt die Mini-Lichterkette anbringen. Das Teil mit den Batterien kommt praktischerweise in das Loch in der Formmitte (s. roter Pfeil). Anschließend mit Kugeln und weitere Weihnachtsdeko auffüllen und dekorieren, so dass man das Kabel der Lichterkette nicht mehr sehen kann. Mir ist die Lichterkette erst nach dem Dekorieren wieder eingefallen (daher war sie auch nicht auf dem "Zutaten"-Bild), es war etwas mühsam, sie zwischen den ganzen Kugeln anzubringen. Und alle heraus nehmen und von Vorne anfangen wollte ich auch nicht... Eine große Kugel bedeckt am Ende das mittlere Loch mit dem Batteriefach, man kann dann immer noch gut - auch wenn vorsichtig - das Licht ein- und ausschalten. VORSICHT aber beim Bewegen des Kranzes bzw. der fertigen Kuchenform - das Batterienteil wird herunter rutschen und ggf. viel Durcheinander in den Kugeln bringen! Daher immer die Hand drunter halten.
Und so sieht alles aus, wenn das fertig ist: auf einer Seite schauen bei uns zwei kleine Eisbären neugierig in die Landschaft, auf der anderen Seite steht ein "verschneiter" Origami-Weihnachtsbaum. 
Die Idee mit dem Licht war zwar nicht in der Zeitschrift, die hatte ich spontan und zwar darum, weil solche Kerzen, wie ich sie verwendet habe, relativ schnell brennen, so dass ich sie nicht bei jedem Essen, sonder nur an den Adventssonntagen anzünden möchte. Mit der Lichterkette kann der "Kranz" an den sonstigen Tagen trotzdem beleuchtet sein.
Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit, wenn möglich ohne viel Streß und Hektik (auch wenn ich weiß, dass das relativ utopisch ist...)!
Verlinkt bei Creadienstag, RUMS, Ivy and Elephants und Mosaic Monday.

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